Kieler Open 1994

Es ist schon etwas her, da wurde im schönen Kiel an der Kieler Förde das Kieler Open 1994 ausgetragen. Student, der ich damals war, warf ich meinen Hut in den Ring, denn es waren Semesterferien und soviel Zeit muss sein, um auch mal etwas Schach zu spielen. Viele regionale Schachfachkräfte waren mit vor Ort, Ullrich Krause, mehrmaliger Landesmeister von Schleswig-Holstein, Martin Upleger, gefürchtete Blitzhand der Kieler SG, und weitere Schwergewichte.
Wenn ich noch Fotos finde, baue ich sie in den folgenden Runden mit ein. Hier erst einmal die Partien – meine Partien, um genauer zu sein 🙂 – der ersten beiden Runden. Nichts für schwache Nerven, schachlich bedenklich mitunter, doch man weiß ja:

a) Doppelrunden sind gefährlich, und
b) in den ersten Runden muss man sich auch immer erstmal warmspielen.

Those were the days.

Runde 1: Schumacher (Kronshagen) – Steffens (Schleswig)

Runde 2: Olaf Steffensen (Schleswiger Schachverein von 1919) – Joachim Berger (Lübecker SV von 1873)

Ergebnis für SF Steffens nach Tag 1 des Turniers: ganz manierliche 1,5 aus 2. Wie die Punkte zustandekamen,
fragen wir lieber nicht!

Kieler Open auch in diesem Jahr!

und gerne vielleicht auch

Spenden für die Opfer des Hochwassers in NRW und Rheinland-Pfalz

 

 

 

 

Olaf Steffens

FIDE-Meister seit 1997, seit 2007 Spieler für Werder Bremen in der Zweiten Bundesliga, Oberliga und Landesliga. Größte Erfolge: Landesmeister von Schleswig-Holstein 1994, Erster Deutscher Amateur-Meister 2002, Bremer Pokalsieger 2013! Größte Misserfolge: Werd´ ich hier lieber nicht sagen! Diplom-Handelslehrer, ich unterrichte an einer Bremer Berufsschule Englisch, Buchführung und Wirtschaft. Lest weiter hier: https://veganeschachkatzen.de/ueber-mich/

Und sonst so?

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3 Comments

  1. Ich sehe ehrlich gesagt nicht, wie es in der Gecko-Variante weitergeht, wenn Schwarz einfach den hängenden Turm auf e5 nimmt, aber nach 25.Tf1 erkläre ich mich mit der Bewertung +- einverstanden:-)
    15.Lc3 ist doch ein typischer Steffens-Zug; auf die Diagonale will der Läufer doch vom ersten Zug an.

  2. In der Partie Steffens – Berger erhält 23.Lc4 zwar ein Rufzeichen, jedoch ließ sich in ganz Steffens’scher Manier 23.Lxh7 !! entkorken (23…Txh7 24.e7 Th8 25.Txe5 +-).

    Der letzte prinzipielle Fehler von Schwarz war sicherlich, mit 25…b5 sinnlos an bestehendem Material festzuhalten, anstelle die Partie mit 25…Txc2! 26.e7 Txc4 27.bxc4 Kc8 einfach einzutüten. Aber in der Hitze des Gefechts…

    Insgesamt sehr interessant, danke für die partiedarstellung.

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