Vereinsmeisterschaft: Künitz erster Tabellenführer!

Fliegender Start in die Werder- Vereinsmeisterschaft 2022/23: bereits zu nachmittäglicher Stunde um 17 Uhr begannen Leonardo Völpel und Bernhard Künitz mit den ersten vorsichtigen Figurenmanövern. Bernhard warf gegen seinen jungen Gegner viele Jahren Turniererfahrung in die Waagschale und gewann alsbald – Tabellenführung!

Auch Helmut Rose und Thomas Büttner starteten ihre Schicht etwas früher. Ab 18 Uhr lavierten die beiden meisterlich bald hierhin und bald dorthin, und schließlich hatte Thomas ein vorteilhaftes Endspiel aufs Brett gezaubert, das er später in einen vollen Punkt verwandelte.


Die Vereinsmeisterschaft hat begonnen

Die übrige Turnierbelegschaft nahm die Arbeit um 19 Uhr auf. Von insgesamt 12 Partien in der ersten Runde des Schweizer-System-Turniers mussten einige zwar auf andere Termine ausweichen, sie werden jedoch bald nachgeholt. Lars Heinemann indes ließ es sich nicht nehmen, gegen Ture Jablonski ein heinemännisches Druckspiel zu initiieren, welches sein junger Opponent nach einiger Zeit nicht mehr parieren konnte.
Auch Gerald Jung begann früh mit dem Figurenwirbel, und hören wir da Halloween-Gambit? Alexander Henke jedenfalls hatte nach dem furiosen Figurenopfer 3.Sxe5! alle Hände voll zu tun, das weiße Figurenspiel zu bändigen – und Gerald, ganz in seinem kreativen, taktischen Element, verbuchte bald einen hübschen Auftaktpunkt.


Das Vierspringerspiel: Wird es ein ruhiger Abend?


Nicht wenn Gerald spielt: 3.Sxe5!

Ebenso gut lief es für Jens Kardoeus, der mit Helmut Wiens zwar einem der Turnierfavoriten gegenübersaß, jedoch davon ganz unbeeindruckt ein semi-positionelles Druckspiel mit sinnesverwirrenden Freibauernvormärschen aufzog.
Helmut hielt sehr stabil dagegen und begann gerade in Vorteil zu kommen, dann aber schätzte er nach dem 40.Zug die Bedenkzeit falsch ein und – verlor auf Zeit! Ein großer Sieg für das Haus Kardoeus.

In der letzten Partie des Tages mühte sich Olaf Steffens gegen den ebenso findigen wie energischen Wolfgang Adaschkiewitz, der Steffens‘ Rummeltricks als solche zu enttarnen wusste und mit einem hübschen Mehrbauer ins Mittelspiel ging.
Durch zwei kleine Fehleinschätzungen ließ Wolfgang etwas Luft in die Stellung, und nur mit Turnierglück (und Tiger) kam Olaf noch zu Angriff und Partiegewinn. Es hätte allerdings auch ganz anders ausgehen können.

Die nächste Runde wird gespielt in zwei Wochen, am 24.November. Auslosung und Bekanntgabe der Paarungen zwei Tage vorher hier.

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Nur so geht’s

Olaf Steffens

Ich bin FIDE-Meister seit 1997 und spiele seit 2007 für Werder Bremen. Größte Erfolge: Landesmeister von Schleswig-Holstein 1994, Erster Deutscher Amateur-Meister 2002. Größte Misserfolge: Werd´ ich hier lieber nicht sagen! Diplom-Handelslehrer, ich unterrichte an einer Bremer Berufsschule Englisch, Buchführung und Wirtschaft. Lest weiter hier: https://veganeschachkatzen.de/ueber-mich/

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