
Niedersachsen hat schon seinen Meister!
Alles Glück dieser Erden liegt auf dem Rücken von Verden (Norddeutscher Volksmund)
Verden!
Verden!
Kleinod des Nordens, Perle an der Aller, Heimat des Deutschen Verdenmuseums Pferdemuseums. Und – wer erinnert sich noch? – Austragungsort der legendären Deutschen Schachmeisterschaften des Jahres 2014, bei der auch der damals schon junge Vincent Keymer zu Gast war.
Und ebenso Rasmus Svane. Und Matthias Blübaum! (Und – ich! War aber nicht so dolle bei mir.) Sieger damals: GM Daniel Fridman.
In diesem nun gerade erst frischgebackenen Jahr 2026 war der Niedersachsenhof

in Verden erneut stilvoller Schauplatz der möglicherweise frühesten Landesmeisterschaft Deutschlands. Vorbildlich!
Fünf Tage und einen gekidnappten südamerikanischen Präsidenten ist das Jahr erst alt, und schon steht fest – Felix Hampel ist der neue stärkste Spieler zwischen dem Harz und der holländischen Grenze, zwischen Holzminden, Hannover und den Hamburger Nachbarn im Norden.
Felix (HSK Lister Turm) gewann das breit und stark besetzte Meisterturnier mit 5,5 Punkten aus 7 Runden, und damit einen sicheren halben Punkt vor Johannes von Mettenheim (Listiger Turm Hannover) und dem wie einst Vincent Keymer so jungen Edward Bundan (SV Osnabrück).
Der mit viel Stellungsgefühl, Furchtlosigkeit und kalkulatorischer Coolness agierende neue Champion löst damit seinen Vereinskollegen Christian Polster ab, den amtlichen Titelverteidiger und für das gesamte letzte Jahr stärksten Spieler Niedersachsens. Wir gratulieren!
Nechitaylo – Hampel: Hauen und Stechen in Runde 3
Duell an der Spitze: Hampel – Polster
Grüße gehen also raus nach Hannover, bei Lister Turm wird heute gefeiert!

Ein Schnappschuss aus der Meisterklasse – trainiert wird bis zum Partiebeginn!



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