Das Elometer: Wie gut ist Deine Rating?

Bist Du unzufrieden mit Deiner ELO? Traust Du der letzten Auswertung nicht, und ist Deine Rating eigentlich sogar viel zu niedrig? Dann rücke Deine Welt zurecht und hole Dir die Punkte zurück – hier ist das Düsseldorfer Elometer!

Nach unseren kritischen Recherchen zur Hildesheimer Elo-Zucht mag der eine oder die andere nun mit Verunsicherung auf die eigene Wertungszahl schauen. Wem kann man noch trauen, und sind nicht alle ELO-Zahlen ohnehin veraltet?
Doch Hilfe naht – das Institut für Experimentelle Psychologie an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf springt netterweise in die Bresche und bietet einen kostenfreien ELO-Selbsttest an.


Zur ELO bitte hier entlang

Letztlich ist ja jede Partie in höheren Ligen ein kleiner ELO-Wahrheitstest, und ein neunrundiges Open am Tegernsee, in Dortmund oder in Brügge erfüllt denselben hehren Zweck einer schachlichen Spielstärkenermittlung (und dieser mag gar schauerliche Resultate zeitigen).
Indes, für das Düsseldorfer Testwerkzeug muss man nicht durch die Weltgeschichte reisen, früh aufstehen, Kaffee trinken und sich in gefährliche Nähe eines Gegners/ einer Gegnerin begeben. Man kann die Fragen gleich hier am Computer durchgehen und muss dafür nicht einmal die Wohnung verlassen – auch wenn das manchmal ja ganz erfrischend wäre.


Wir bleiben zu Hause

Ich versuchte mich an der Durchführung vor einem Dreivierteljahr und freute mich über ein ordentliches Ergebnis, das in etwa sogar meiner (damals noch nicht so heruntergewirtschafteten) ELO entsprach.
Leider versäumte ich es, die Online-Auswertung zeitnah beim zuständigen FIDE-ELO-Commissioner einzureichen – und damit war sie schwupps schon wieder verloren, die gute Performance.
Schade, ich hätte die Punkte eigentlich gut brauchen können. Vielleicht mache ich den Test heute abend einfach nochmal?

Nachfolgend hier also der amtliche Testaufruf der Heinrich Heine Universität, den wir – soviel Service muss sein – mit der Yandex.Translate-Webseite ins Deutsche übersetzten.
(Notiz am Rande: Ist es nicht verblüffend, wie gut dieses computergestützte Übersetzen menschengemachter Sätze bereits gelingt? Man möchte sich fragen, ob irgendwann eine coole Software nicht vielleicht auch im Schach ganz passable Züge auswerfen und irre Ratinghöhen erklimmen wird, stärker wäre als jeder Mensch, würde man sie nur entsprechend füttern. Doch bis dahin fließt sicherlich noch viel Wasser den Rhein hinab.)

Viel Erfolg beim Elometer – postet Eure Ergebnisse zur weiteren Auswertung auch gerne im Kommentarbereich! (Aber nicht mogeln natürlich, oder höchstens nur ein bisschen.)

 

Testen Sie Ihre Schachfähigkeiten!

Lieber Schachfreund,

wir laden Sie herzlich zum Elometer ein, wenn Sie an einer schnellen Messung Ihrer Schachfähigkeiten interessiert sind!

Um eine psychometrisch fundierte Schätzung Ihrer Spielstärke anhand einer Vergleichsstichprobe früherer Teilnehmer zu erhalten, müssen Sie lediglich die folgenden 76 Schachprobleme lösen. Wir geben Ihnen dann eine Schätzung wie die folgende: Geschätzte Elo-Bewertung: 1871

In allen folgenden Positionen spielen Sie Weiß, und Weiß ist zu bewegen. Beachten Sie jedoch, dass der beste Zug nicht unbedingt ein brillanter ist. Einige der folgenden Positionen sind ziemlich einfach, aber einige sind sehr hart. Versuchen Sie einfach, den Zug zu wählen, den Sie in einem echten Spiel spielen würden, und versuchen Sie nicht nur, eine Kombination zu finden; Dies ergibt die genaueste Schätzung Ihrer Elo-Bewertung.

Das Elometer ist Teil eines Forschungsprojekts von Birk Diedenhofen und Jochen Musch von der Universität Düsseldorf, Institut für Experimentelle Psychologie, Deutschland.

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Gimme tha Elo Power!

 

Olaf Steffens

Und sonst so?

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1 Comment

  1. Nee, gemogelt wird nicht, auch nicht ein bisschen. Bin zufrieden mit meinem Ergebnis: Elo 2292. So hoch war meine reale DWZ (Elo hatte ich keine) zwar noch nie, aber gefühlt war immer klar, dass ich nicht der schlechteste Schachspieler bin, haha.

    Ich glaube allerdings nicht, dass dieser Elometer-Test geeignet ist, eine annähernd reale Elo zu ermitteln. Es genügt da nicht, ein paar anspruchsvolle Taktikaufgaben und Endspielstudien entspannt zu lösen.

    Im realen Turnierschach sind sind viel komplexere Faktoren entscheidend – Eröffnungswissen, strategisches Denken, Nervenstärke (etwa wenn man unter Zeitdruck steht) und vieles mehr. Also alles, was letztlich Einfluss auf den Ausgang einer Partie und damit also auf die DWZ/Elo hat.

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